Wasser macht eine eigene Art der Musik. In der Stille lauer Nächte und an warmen Sommertagen wird das Plätschern, Sprudeln und Glucksen zur angenehm kühlenden Melodie - dies lädt ein, sich auszuruhen und die Seele baumeln zu lassen.
Wasser im Garten ist ein eigenes Element, das im Kleinen wie im Großen seinen Charme entfaltet und zum Verweilen einlädt. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, sich Wasser in den Garten zu holen.
Selbst für Balkongärten und für kleinste Räume gibt es Wasserspiele. Besonders reizvoll, gerade in diesen heissen Tagen, ist natürlich der Gedanke an einen Schwimmteich im eigenen Garten.
Holen Sie sich Wasser in den Garten
Vom Schwimmteich, dem Wasserfall, dem Biotop bis hin zu kleinen Quellsteinen – es gibt unendlich viele Möglichkeiten, sich Wasser in den Garten zu holen.
Ein Schwimmteich im eigenen Garten
Ohne Chemie ein Badeparadies
Ein Schwimmteich hat den Vorteil, dass er ganz ohne Wasserchemie auskommt, denn die Reinigung des Wassers übernehmen Pflanzen und Mikroorganismen. Ein Wasserwechsel ist also nicht nötig, gelegentlich wird fehlendes Wasser einfach aufgefüllt.
Als Schwimmteichbesitzer darf man aber nicht empfindlich gegen Insekten und andere Tiere sein, denn Frösche und andere Wasserbewohner finden Naturteiche unwiderstehlich!
Für einen kleineren Schwimmteich braucht man kein riesiges Grundstück - schon ab etwa 50 m? Wasserfläche lässt sich ein solches Badebiotop realisieren. Grundsätzlich gilt jedoch: Je größer der Teich, desto stabiler und effektiver ist das Biotop.
Eine große Wassermasse erwärmt sich nicht so leicht und das Kleinklima bleibt stabiler. Für die Planung ist allerdings etwas Fachwissen unverzichtbar: Es geht immer darum, den Teich so anzulegen, dass das Wasser ohne großen Aufwand sauber bleibt. Im Prinzip funktioniert das auch ohne Technik. Dann muss allerdings die so genannte Flachwasserzone besonders groß sein.
Meistens wird das Wasser mithilfe von Pumpen in die Reinigungszone gebracht, Schwebstoffe und andere Belastungen werden dort von den Pflanzen und dem Sandbett aufgenommen.
Als Schwimmteichbesitzer darf man aber nicht empfindlich gegen Insekten und andere Tiere sein, denn Frösche und andere Wasserbewohner finden Naturteiche unwiderstehlich!
Für einen kleineren Schwimmteich braucht man kein riesiges Grundstück - schon ab etwa 50 m? Wasserfläche lässt sich ein solches Badebiotop realisieren. Grundsätzlich gilt jedoch: Je größer der Teich, desto stabiler und effektiver ist das Biotop.
Eine große Wassermasse erwärmt sich nicht so leicht und das Kleinklima bleibt stabiler. Für die Planung ist allerdings etwas Fachwissen unverzichtbar: Es geht immer darum, den Teich so anzulegen, dass das Wasser ohne großen Aufwand sauber bleibt. Im Prinzip funktioniert das auch ohne Technik. Dann muss allerdings die so genannte Flachwasserzone besonders groß sein.
Meistens wird das Wasser mithilfe von Pumpen in die Reinigungszone gebracht, Schwebstoffe und andere Belastungen werden dort von den Pflanzen und dem Sandbett aufgenommen.
Die Pumpen in den Schwimmteichen sorgen immer für eine leichte Wasserbewegung.
So werden Blätter, Blütenstaub und andere Schwebeteilchen in die eingebauten Filter gespült. Diese sollte man regelmäßig reinigen, was jedoch kein großer Aufwand ist.
Gelangen zu viele Nährstoffe in den Badeteich, etwa durch verrottende Blätter oder anderes organisches Material, kann es in der warmen Jahreszeit zu einer Wassertrübung durch starkes Algenwachstum kommen.
Bei starker Verschmutzung von außen sollte mit einem Kescher das Wasser abgefischt werden, um den Nährstoffeintrag zu verringern.
Die meiste Arbeit übernehmen aber die Pflanzen: Sie entziehen dem Wasser Nährstoffe und unterdrücken so eine Algenbildung.
So werden Blätter, Blütenstaub und andere Schwebeteilchen in die eingebauten Filter gespült. Diese sollte man regelmäßig reinigen, was jedoch kein großer Aufwand ist.
Gelangen zu viele Nährstoffe in den Badeteich, etwa durch verrottende Blätter oder anderes organisches Material, kann es in der warmen Jahreszeit zu einer Wassertrübung durch starkes Algenwachstum kommen.
Bei starker Verschmutzung von außen sollte mit einem Kescher das Wasser abgefischt werden, um den Nährstoffeintrag zu verringern.
Die meiste Arbeit übernehmen aber die Pflanzen: Sie entziehen dem Wasser Nährstoffe und unterdrücken so eine Algenbildung.
Pflege der Wasserpflanzen
Ist der Teich im Sommer einmal bis auf ein Drittel freie Wasseroberfläche zugewachsen, müssen Pflanzen entfernt und geteilt werden.
Dazu nimmt man die Pflanzen aus dem Teich und bricht oder schneidet die Rhizome oder Wurzeln so auseinander, dass glatte Flächen entstehen. Ist das nicht der Fall, muss die Bruchstelle mit dem Messer nachgeschnitten werden. Anschließend werden die Schnittflächen mit pulverisierter Aktivkohle behandelt und die Pflanzen wieder eingetopft.
Die beste Erde ist ein Sand-Ton-Gemisch. Auf keinen Fall darf mit normaler Blumenerde gearbeitet werden. Als Töpfe eignen sich besonders die im Handel angebotenen Gitterkörbe, denn in diesen können die Pflanzen gut einwurzeln. Anschließend gibt man noch etwas Kies auf die fertig getopften Pflanzen, um diese zu beschweren und am Auftrieb zu hindern.
Dazu nimmt man die Pflanzen aus dem Teich und bricht oder schneidet die Rhizome oder Wurzeln so auseinander, dass glatte Flächen entstehen. Ist das nicht der Fall, muss die Bruchstelle mit dem Messer nachgeschnitten werden. Anschließend werden die Schnittflächen mit pulverisierter Aktivkohle behandelt und die Pflanzen wieder eingetopft.
Die beste Erde ist ein Sand-Ton-Gemisch. Auf keinen Fall darf mit normaler Blumenerde gearbeitet werden. Als Töpfe eignen sich besonders die im Handel angebotenen Gitterkörbe, denn in diesen können die Pflanzen gut einwurzeln. Anschließend gibt man noch etwas Kies auf die fertig getopften Pflanzen, um diese zu beschweren und am Auftrieb zu hindern.
Tipp: Seerosen düngen
Wenn Ihre Seerosen schlecht wachsen, fehlt es an Wärme oder Nährstoffen. Kalte Witterung begünstigt oft pilzliche Blattflecken, deren Bekämpfung nur durch Entfernen der befallenen Blätter möglich ist.
Zur Nährstoffversorgung gibt es Spezialdünger für Seerosen. Sie können aber auch aufgelösten, verdünnten Dünger ins Wasser geben. Bei einer anderen Methode wird Nährlösung mit Lehm zu einem dicken Brei verrührt. Davon geformte Kügelchen drücken Sie nach dem Trocknen in die Erde.
Empfehlung: Seerosen auslichten, sollten die Blätter die ganze Wasseroberfläche bedecken und der reizvolle Gegensatz zwischen Wasser und Pflanze fehlt. Tasten Sie sich bis an die Mitte der Seerosenpflanze heran, dort sitzen die ältesten Rhizome. Von diesen schneiden Sie mit dem Messer einige heraus.
Tipps/Texte aus "simplify-garten"
VNR Verlag für Deutsche Wirtschaft AG
Zur Nährstoffversorgung gibt es Spezialdünger für Seerosen. Sie können aber auch aufgelösten, verdünnten Dünger ins Wasser geben. Bei einer anderen Methode wird Nährlösung mit Lehm zu einem dicken Brei verrührt. Davon geformte Kügelchen drücken Sie nach dem Trocknen in die Erde.
Empfehlung: Seerosen auslichten, sollten die Blätter die ganze Wasseroberfläche bedecken und der reizvolle Gegensatz zwischen Wasser und Pflanze fehlt. Tasten Sie sich bis an die Mitte der Seerosenpflanze heran, dort sitzen die ältesten Rhizome. Von diesen schneiden Sie mit dem Messer einige heraus.
Tipps/Texte aus "simplify-garten"
VNR Verlag für Deutsche Wirtschaft AG
