- sind ein Gemisch verschiedenster Kohlenwasserstoffe mit unterschiedlichen Molekülgrößen und -formen. Daraus ergeben sich vielfältige positive Eigenschaften wie niedrige Verdampfungsneigung, gute Kaltstarteigenschaften, optimale Alterungsbeständigkeit. Bedingt durch die natürliche Struktur dieser Öle kann allerdings selbst mit Hilfe bester Raffinationsmethoden keine für alle Anforderungen optimale Schmierstoffstruktur erzeugt werden.
Synthetische Basisöle
- werden durch mehrstufige Syntheseprozesse kleinster Molekülteile zu Produkten mit exakt definierten Eigenschaften "maßgeschneidert". Sie sind einerseits im Viskositäts-/Temperaturverhalten viel stabiler als herkömmliche Basisöle und zeichnen sich andererseits auch durch mehrere zusätzliche positive Eigenschaften – leichter Kaltstart, geringer Treibstoffverbrauch, höchste Motorsauberkeit, niedrige Verdampfungsneigung – aus. Diese aufwendige Technik bedingt das höhere Preissegment.
Teilsynthetische Schmierstoffe
- stellen einen Mix herkömmlicher und synthetischer Basisöle dar. Daraus ergibt sich eine optimale wirtschaftliche Kombination aller Vorteile beider Ausgangsprodukte.
Additive
- sind spezielle Wirkstoffe zur Leistungsverbesserung. Sowohl Schmierstoffe auf Basis herkömmlicher als auch auf Basis synthetischer Grundöle ergeben erst nach Zusatz von diversen Additiven einen Schmierstoff, der den heutigen Anforderungen voll entspricht.
Anforderungsbereiche
- Schmierstoffe sind ein integrierter Konstruktionsbestandteil von modernen Maschinen und Kraftfahrzeugen und decken einen großen Anforderungsbereich ab:
- Schmieren
- Kühlen
- Verringerung des Kraftstoffverbrauchs
- Reinigen
- Korrosionsschutz
- Kraftübertragung
- Abdichten
- Verschleißminimierung


